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Auf Radio radioeins: Interview mit olian zu “Oh…”

“Das Lebensgefühl einer Generation”

Es war an einem Sonntag Abend, genauer gesagt dem 18. Januar 2015: Gesa Ufer und Marion Brasch sprachen mit mir in ihrer Sendung “Die Literatur-Agenten” über Philippe Djians letzten Roman “Oh…”. Kurzweilige fünf Minuten, wenn Sie mich fragen. Doch hören Sie selbst, der Beitrag kommt gleich zu Anfang.

Herzlichen Dank an die Moderatorinnen, nicht nur für das Lob “wirklich großartig übersetzt”!

LesART Esslingen, Literaturhaus München

Meine Lesungen mit Philippe Djian

Für drei Lesungen tourte Philippe Djian mit seinem aktuellen Roman „Oh” durch Deutschland. Die zwei Stationen im Süden, bei denen ich moderierte und dolmetschte, dürfen wohl als Erfolg gelten: Jeweils um die hundert Besucher waren in die Stadtbibliothek Esslingen und ins Münchner Literaturhaus gekommen. In Schwaben trug Lucia Schlör den deutschen Text vor, in Bayern übernahm Wiebke Puls diesen Part. Es gab reichlich Applaus für alle Beteiligten und den „angeregten Dialog” zwischen Autor und Übersetzer (so die „Eßlinger Zeitung” in ihrer Besprechung). Herzlichen Dank an alle Besucher und die Organisatoren!

Hier ein paar Eindrücke, Dank an Frank Ziehfreund (Esslingen) und Matthias „Bumbi” Garvelmann (München) für die Fotos.

Lesungen mit Philippe Djian

Lesung mit Philippe Djian

Djian: Alle guten Dinge sind drei!

“Oh…” : Übersetzung und Lesungen

“Oh…”, meine dritte Djian-Übersetzung, erscheint im November 2014. Wer es eilig hat, kann bestimmt am Diogenes-Stand auf der Buchmesse schon in dem Roman blättern!

Philippe Djians Hauptprotagonistin ist erstmals eine Frau. Michèle, eine toughe Filmproduzentin, ist in ihrer Pariser Vorortvilla überfallen worden. Wem soll sie sich anvertrauen? Die Familie fällt aus: Ihr Vater ist ein Kindermörder und sitzt lebenslang, ihre Mutter mimt die immerjunge Nymphomanin. Michèles Ex-Mann Richard belagert sie mit seinen mittelmäßigen Drehbüchern. Ihr Sohn Vincent jobbt bei McDonald’s und heiratet eine Frau mit Kuckuckskind. Zum Glück ist da noch ihr Nachbar Patrick, ein junger und attraktiver Banker. “Oh…”, ein Djian, wie er im Buche steht.

Doch damit nicht genug: Im Herbst 2014 kommt Philippe Djian auf Lesereise. Ich moderiere und dolmetsche die Veranstaltungen in Esslingen am Neckar (17. November 2014) und München (18. November 2014). Lernen Sie den Kultautor (und seinen Übersetzer ;-)) kennen.

Freies Lektorat für den mareverlag

Jean-Philippe Blondels emotionaler Roman “Zweiundzwanzig”

Dieser wunderbare, kurze Roman ist seit dem Frühjahr 2014 in den Buchläden. Auf der Frankfurter Buchmesse 2013 fragte mich meine Lektorenkollegin Sophia Hungerhoff, ob ich einen von ihr übersetzten Roman lektorieren wolle. Mit Vergnügen.

Im Sommer 1986 hat der Erzähler dieses Romans sein eigenes Tschernobyl erlebt. Er ist zweiundzwanzig, und durch zwei Autounfälle hat er seine Eltern und seinen Bruder verloren. Aus dem emotionalen Schock befreit ihn eine fixe Idee: Weil ihm Lloyd Coles Song “Rich” nicht aus dem Kopf geht, will er in den dort besungenen Ort Morro Bay, Kalifornien. Das ungewöhnliche Vorhaben wird ergänzt durch ungewöhnliches Personal. Ausgerechnet seine Ex-Freundin und sein bester Kumpel, die gerade dabei sind, ein Paar zu werden, sollen ihn begleiten. Mit erstaunlicher Leichtigkeit erzählt Blondel in diesem autobiographischen Roman über die Reise, die ihn wieder ins Leben zurückgeholt hat.

Literaturfest “Rendez-vous littéraire”

Lesung François Beaune aus meiner Übersetzung

Am 22. April 2010 wird in der Berliner Akademie der Künste das französisch-deutsche Literaturfest “Rendez-vous littéraire” eröffnet, es endet am 24 April. Am 23. April lesen dort um 19.30 André Kubiczek und François Beaune (Verticales/Gallimard), dessen Text ich ins Deutsche übertragen habe.

Hier das Programm en détail!

Ort: Akademie der Künste
Standort Mitte am Brandenburger Tor
Pariser Platz 4,
D-10117 Berlin-Mitte

“Ich über mich” erscheint am 8. Februar 2010

Meine Übersetzung des Erstlings von Grégoire Bouillier bei Nagel & Kimche

Was lange währt wird endlich gut: Schon 2004 erarbeitete ich beim Übersetzerprogramm der Frankfurter Buchmesse Auszüge aus “Rapport sur moi” (Originaltitel) und verschickte sie an Verlage, ohne auf Resonanz zu stoßen. Nach dem Erfolg von Bouilliers zweiten Roman “L’invité mystère” in den USA merkten auch die deutschsprachigen Verleger auf (“Der Überraschungsgast”, Nagel & Kimche 2008, übersetzt von Claudia Kalscheuer). Schließlich durfte ich “meine” Entdeckung selbst übersetzen und freue mich nun sehr über die schöne Publikation.

Artikel für Berner Zeitung: Buchvorstellung „Die Wohlgesinnten” im Berliner Ensemble

Smarter Typ mit wachem Geist:
Der französische Autor Jonathan Littell im Gespräch

Jonathan Littell setzt sich und zündet ein Zigarillo an. Dann muss die braune Flüssigkeit in seinem Glas wohl Whisky sein. Er trägt einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und verschränkt Arme und Beine. Auf der Bühne des Berliner Ensemble wirkt er ein klein wenig angespannt, schaut nicht ins Publikum. Er konzentriert sich auf sein Gegenüber, den Politiker und Publizisten Daniel Cohn-Bendit. (more…)