Posts Tagged ‘Übersetzer’

Übersetzung für die “Basler Zeitung”

Houellebecq im Portfolio!

Nach den November-Attentaten von Paris bat die “New York Times” den meinungsstarken französischen Starautor Michel Houellebecq um einen Text. Die “Basler Zeitung” schnappte sich den Text – und beauftragte mich mit der Übersetzung ins Deutsche. Eine tolle Aufgabe, diesem weltbekannten Schriftsteller eine Stimme zu geben. Lesen Sie hier, was Houllebecq über die Gewöhnung an Attentate, französische Politiker und Demokratie zu sagen hat. Wie heißt es immer so schön? “Der Inhalt der Beiträge gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder.”

Auf Radio radioeins: Interview mit olian zu “Oh…”

“Das Lebensgefühl einer Generation”

Es war an einem Sonntag Abend, genauer gesagt dem 18. Januar 2015: Gesa Ufer und Marion Brasch sprachen mit mir in ihrer Sendung “Die Literatur-Agenten” über Philippe Djians letzten Roman “Oh…”. Kurzweilige fünf Minuten, wenn Sie mich fragen. Doch hören Sie selbst, der Beitrag kommt gleich zu Anfang.

Herzlichen Dank an die Moderatorinnen, nicht nur für das Lob “wirklich großartig übersetzt”!

LesART Esslingen, Literaturhaus München

Meine Lesungen mit Philippe Djian

Für drei Lesungen tourte Philippe Djian mit seinem aktuellen Roman „Oh” durch Deutschland. Die zwei Stationen im Süden, bei denen ich moderierte und dolmetschte, dürfen wohl als Erfolg gelten: Jeweils um die hundert Besucher waren in die Stadtbibliothek Esslingen und ins Münchner Literaturhaus gekommen. In Schwaben trug Lucia Schlör den deutschen Text vor, in Bayern übernahm Wiebke Puls diesen Part. Es gab reichlich Applaus für alle Beteiligten und den „angeregten Dialog” zwischen Autor und Übersetzer (so die „Eßlinger Zeitung” in ihrer Besprechung). Herzlichen Dank an alle Besucher und die Organisatoren!

Hier ein paar Eindrücke, Dank an Frank Ziehfreund (Esslingen) und Matthias „Bumbi” Garvelmann (München) für die Fotos.

Lesungen mit Philippe Djian

Lesung mit Philippe Djian

Djian: Alle guten Dinge sind drei!

“Oh…” : Übersetzung und Lesungen

“Oh…”, meine dritte Djian-Übersetzung, erscheint im November 2014. Wer es eilig hat, kann bestimmt am Diogenes-Stand auf der Buchmesse schon in dem Roman blättern!

Philippe Djians Hauptprotagonistin ist erstmals eine Frau. Michèle, eine toughe Filmproduzentin, ist in ihrer Pariser Vorortvilla überfallen worden. Wem soll sie sich anvertrauen? Die Familie fällt aus: Ihr Vater ist ein Kindermörder und sitzt lebenslang, ihre Mutter mimt die immerjunge Nymphomanin. Michèles Ex-Mann Richard belagert sie mit seinen mittelmäßigen Drehbüchern. Ihr Sohn Vincent jobbt bei McDonald’s und heiratet eine Frau mit Kuckuckskind. Zum Glück ist da noch ihr Nachbar Patrick, ein junger und attraktiver Banker. “Oh…”, ein Djian, wie er im Buche steht.

Doch damit nicht genug: Im Herbst 2014 kommt Philippe Djian auf Lesereise. Ich moderiere und dolmetsche die Veranstaltungen in Esslingen am Neckar (17. November 2014) und München (18. November 2014). Lernen Sie den Kultautor (und seinen Übersetzer ;-)) kennen.

Philippe Djian: Mein zweiter Streich!

“Wie die wilden Tiere” kommt  in die Buchläden

Im November 2013 erscheint meine zweite Djian-Übersetzung im Diogenes Verlag. Diesmal lohnt sich die Lektüre besonders wegen der schnoddrigen Sprache und der schlagfertigen Repliken, mit denen der Autor seine Protagonisten gesegnet hat.

Marc ist ein Graffiti-Künstler, der es von der Straße in die Galerien geschafft hat. Sein Leben – eine Aneinanderreihung von Partys. Aber war er auch ein guter Vater? Denn Alexandre, sein Sohn, hat sich umgebracht. Als Marc die junge, hübsche und sturzbetrunkene Gloria aufliest, spielt also auch sein schlechtes Gewissen eine Rolle. Michel, Marcs Agent, und dessen Frau Anne (eine frühere Geliebte von Marc), sind nicht begeistert.

Wer sich übrigens wundert, warum Philippe Djians Hauptfigur immer Marc heißt, dem sei folgender Auszug aus dem Buch ans Herz gelegt:

»Ich finde, dass Marc überhaupt nicht zu Ihnen passt.«
»Ich weiß. Ich wollte immer lieber Philippe heißen.«
»Was? Sie sind ja verrückt. Wie schrecklich.«

“Mein” ;-) erster Djian bei Diogenes

Philippe Djians “Die Rastlosen” jetzt im Handel

Es ist soweit: Am 23. Oktober 2012 erscheint “Die Rastlosen” bei Diogenes, meine Übersetzung von Philippe Djians “Incidences” (so der französische Originaltitel). Erzählt wird die Geschichte von Marc, einem Literaturdozenten. Nach einer feuchtfröhlichen Party geht er mit einer attraktiven Studentin nach Hause, doch leider liegt sie am nächsten Morgen tot neben ihm. Ein bedauernswerter Unfall… oder?
Ähnlich rastlos geht auch Philippe Djian zu Werke: Während ich gerade am Nachfolger “Vengeances” arbeite, ist in Frankreich schon der nächste Roman “Oh…” erschienen – und steht auf der Longlist der prestigereichen Preise “Médicis” und “Flore”.

Auftrag für “Incidences”

Djian!

Der Diogenes Verlag hat mich mit der Übersetzung von Philippe Djians letztem Roman “Incidences” beauftragt. Ich bin äußerst glücklich, denn mit diesem Autor habe ich angefangen auf Französisch zu lesen und mag ihn immer noch sehr. Vor dieser Herausforderung empfinde ich größten Respekt: Nicht leicht, den speziellen Stil Djians ins Deutsche zu holen. Ich gebe mein Bestes…

“Nauru. Die verwüstete Insel” bei Wagenbach

Luc Folliets Reportage in meiner Übersetzung

Im Frühjahrsprogramm 2011 von Wagenbach ist soeben Luc Folliets erzählendes Sachbuch “Nauru” publiziert worden – in meiner Übersetzung. Der Autor berichtet über Aufstieg und Fall dieser winzigen Insel im Pazifik. Nach der Unabhängigkeit 1968 erlangte sie dank ihrer Phosphatvorkommen großen Reichtum. Als die Rohstoffreserven vor etwa 10 Jahren erschöpft waren und das Geld verbraucht, herrschte auf einmal Armut. Ein soziales, ökonomisches und ökologisches Desaster, eine Parabel auf die zerstörerische Kraft des Kapitalismus.

Literaturfest “Rendez-vous littéraire”

Lesung François Beaune aus meiner Übersetzung

Am 22. April 2010 wird in der Berliner Akademie der Künste das französisch-deutsche Literaturfest “Rendez-vous littéraire” eröffnet, es endet am 24 April. Am 23. April lesen dort um 19.30 André Kubiczek und François Beaune (Verticales/Gallimard), dessen Text ich ins Deutsche übertragen habe.

Hier das Programm en détail!

Ort: Akademie der Künste
Standort Mitte am Brandenburger Tor
Pariser Platz 4,
D-10117 Berlin-Mitte

“Ich über mich” erscheint am 8. Februar 2010

Meine Übersetzung des Erstlings von Grégoire Bouillier bei Nagel & Kimche

Was lange währt wird endlich gut: Schon 2004 erarbeitete ich beim Übersetzerprogramm der Frankfurter Buchmesse Auszüge aus “Rapport sur moi” (Originaltitel) und verschickte sie an Verlage, ohne auf Resonanz zu stoßen. Nach dem Erfolg von Bouilliers zweiten Roman “L’invité mystère” in den USA merkten auch die deutschsprachigen Verleger auf (“Der Überraschungsgast”, Nagel & Kimche 2008, übersetzt von Claudia Kalscheuer). Schließlich durfte ich “meine” Entdeckung selbst übersetzen und freue mich nun sehr über die schöne Publikation.