Philippe Djian: Mein zweiter Streich!

“Wie die wilden Tiere” kommt  in die Buchläden

Im November 2013 erscheint meine zweite Djian-Übersetzung im Diogenes Verlag. Diesmal lohnt sich die Lektüre besonders wegen der schnoddrigen Sprache und der schlagfertigen Repliken, mit denen der Autor seine Protagonisten gesegnet hat.

Marc ist ein Graffiti-Künstler, der es von der Straße in die Galerien geschafft hat. Sein Leben – eine Aneinanderreihung von Partys. Aber war er auch ein guter Vater? Denn Alexandre, sein Sohn, hat sich umgebracht. Als Marc die junge, hübsche und sturzbetrunkene Gloria aufliest, spielt also auch sein schlechtes Gewissen eine Rolle. Michel, Marcs Agent, und dessen Frau Anne (eine frühere Geliebte von Marc), sind nicht begeistert.

Wer sich übrigens wundert, warum Philippe Djians Hauptfigur immer Marc heißt, dem sei folgender Auszug aus dem Buch ans Herz gelegt:

»Ich finde, dass Marc überhaupt nicht zu Ihnen passt.«
»Ich weiß. Ich wollte immer lieber Philippe heißen.«
»Was? Sie sind ja verrückt. Wie schrecklich.«

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